Herzlich Willkommen
bei EX-IN Peer, meine Website über Genesungsbegleitung
Peer ist englisch und bedeutet „gleichrangig“ oder „gleichgestellt“. Peers begegnen sich auf Augenhöhe. Beim Peer Support unterstützen sich ähnlich betroffene Menschen gegenseitig. In der UN-Behindertenrechtskonvention verpflichten sich die Vertragsstaaten in zwei Artikeln, Peer Support zu realisieren: in Art. 24 (Bildung) und in Art. 26 (Habilitation und Rehabilitation).
Ich habe die EX-IN Genesungsbegleiter Ausbildung abgeschlossen, in der sich Menschen mit psychischer Krisenerfahrung austauschen und sich nach einem Curriculum fortbilden. Gerne teile ich mein Erfahrungswissen mit Dir und bin gespannt auf Deine Erlebnisse.

Ich bin Claudia,
Jahrgang 1965, ledig, habe 1 Tochter.
Meine Berufe sind: EX-IN Genesungsbegleiterin/Peer, Medien- und Sprachgestalterin, Pflegehelferin.
Meine Hobbies sind: Kunst, E-Bike fahren, schwimmen, Sauna, Natur, Tiere.
Ich lebe mit meinem Hund auf der schwäbischen Alb.
Ich arbeite als Genesungsbegleiterin seit Januar 2022
in der Allgemeinpsychiatrie auf der Station 3012 im ZfP Südwürttemberg, Zwiefalten.
Mein Zweitwohnsitz ist Berlin. Dort habe ich über 22 Jahre gelebt. Leider bin ich dort auch suchtkrank gewesen und bin um auszusteigen 2016 weggezogen. Meine Tochter, die ich sehr liebe, lebt weiterhin in Berlin.
Von September 2019 bis Dezember 2021 habe ich mit coronabedingten Unterbrechungen bei EX-IN Bodensee, gemeinsam mit österreichischen und schweizerischen Teilnehmer*innen die bereichernde EX-IN Qualifizierung absolviert.
EX-IN Genesungsbegleitende oder Peers engagieren sich für die Unterstützung und Stärkung von Menschen in seelischen Krisen, in der Psychiatrie. Unser Ansatz basiert auf Recovery und Empowerment. Wir glauben an die Kraft von Mut und Hoffnung und bieten einen erfahrungsbasierten Austausch auf Augenhöhe, der Menschen in ihrer Genesung unterstützt.
Hier kannst Du mehr erfahren über:

Meine Recovery
Recovery bedeutet übersetzt Genesung, Gesundung.
Meine Recoverygeschichte heisst "TBrainspotting". Ein Teil des Titels bezieht sich auf den Filmtitel "Trainspotting" und der andere Teil auf Methoden der Ideenfindung: Brainstorming.
Ich war ein Junkie. Jetzt hab ich ein gutes Leben.

Meine Skills
Ich kann gut zuhören
Ich bin kreativ
Ich verstehe Dich
Ich kenne viele Therapieformen
Ich kenne Selbsthilfegruppen
Mit mir kannst Du sprechen
Ich kann die Perspektive wechseln
Ich verstehe auch die Fachkräfte
Ich kann gut präsentieren
Ich begleite Dich gern
Ich weiss wie es ist in der Krise...

Mein Lebenslauf
Bin da - kann losgehn!
Mit 60 ist noch lang noch nicht Schluss.
Ich kann immer noch dazu lernen.
Ich hab mehrere Berufe erlernt.
Ich war alleinerziehend.
Ich wurde missbraucht.
Ich habe in mehreren Städten und Ländern gelebt.
Ich hab mich immer wieder engagiert, für eine gute Sache, für Vereine, NGosIch habe Verluste erlitten und überwunden etc.

Ich bin offen für ...
Respekt, Akzeptanz und Sensibilität im Umgang mit Menschen aller Kulturkreise und sozialer Hintergründe
Multikulti und Neuro-Diversität
Vielfalt und Integration am Arbeitsplatz
Sprachsensibilität, Toleranz, Akzeptanz
Empowerment, Partizipation, Selbstbestimmung
LGBTQIA+ denn die Welt ist bunt!

Die Disability Pride Flag repräsentiert die Gemeinschaft behinderter Menschen. Sie enthält verschiedenfarbige Streifen, die eine bestimmte Bedeutung haben:
Der schwarz-graue Hintergrund erinnert an all jene, die unter ableistischer* Gewalt gelitten haben oder gestorben sind, präsentiert Wut und Trauer, Rebellion und Protest.
Die schräg und parallel verlaufenden Farbstreifen symbolisieren das Durchbrechen von Barrieren und Solidarität. Die einzelnen Farben stehen für...
Menschen mit sensorischen Behinderungen - grün,
Menschen mit psychischen Einschränkungen oder Erkrankungen - hellblau,
Unsichtbare oder (noch) nicht erkannte Behinderungen - weiß,
Neurodivergenz, Kognitive Einschränkungen, Lernbehinderungen - gelb:
Körperliche Behinderungen - rot.
Die Abmilderung der Farben soll Krampfanfälle, Migräne, Desorientierung und andere Arten von Überanstrengung der Augen verhindern.
* >> Der Begriff Ableism setzt sich zusammen aus able (to be able = fähig sein) und –ism
(= Endung für geschlossene Gedankensysteme). Ableism ist die Beurteilung von
Körper und Geist anhand von Fähigkeiten – die Bewertung eines Menschen ent-
scheidet sich dabei danach, was sie oder er „kann“ oder „nicht kann“. <<

