Experienced Involvement
= Einbeziehung Erfahrener
Jede Spende zählt!
EX-IN ist...
eine Qualifizierungsmöglichkeit für psychiatriebetroffene Menschen.
Ein EX-IN Kurs dauert ca. 1 Jahr, es sind 12 Module.
Basierend auf Erfahrungsaustausch: Vom Ich- zum Du- zum Wir-Wissen.
Die Teilnehmer*innen erzählen sich ihre Recovery-/Genesungsgeschichten.
Teilnehmer*innen hospitieren in Einrichtungen für seelische Gesundheit als Praktkant*innen - min. 2 Praktika
Alle erstellen ein Portfolio und am Ende (Modul 12) hält man eine Abschlusspräsentation.
Vom Verein EX-IN Deutschland bekommst Du ein Zertifikat, bist qualifizierte(r) EX-IN Genesungsbegleiter*in.
Damit ist es möglich die Betroffenenperspektive in die Psychiatrischen Hilfesysteme einzubringen.
Im Job ist man dann quasi ein Profi mit Betroffenenperspektive - ein(e) Experte/Expertin aus Erfahrung.

Themen aus dem EX-IN Kurs
Salutogenese
Der Ansatz von Aaron Antonovsky
Recoverygeschichten
Ein Zitat von Wilma Boevink
Trialog
Was ist das?

Salutognese
Das Bild ist eine Collage zum Thema Wohlbefinden/ Wellbeeing und Gesundheit.

Recoverygeschichten
» Lasst uns weiterhin einander unsere Geschichten erzählen. Geschichten, in denen wir uns selbst erkennen und durch die wir unsere Eigenheit und Identität wiederfinden. Geschichten, von denen wir sagen können: So ist mein Leben, das bin ich, auf diese Art kannst du mir helfen. Unsere Geschichten haben nicht nur für uns selbst Wert. Unsere Geschichten bieten den Profis die Gelegenheit zu lernen, in einer neuen Sprache zu kommunizieren, in einer Sprache, die sowohl Nutzer als auch Dienstleister verstehen. «
Wilma Boevink, Professorin für Recovery, Psychiatriebetroffene
Recoverygeschichten sind persönliche Erzählungen von Betroffenen, auf ihrem individuellen Weg zur Genesung. Wobei Genesung /Recovery nicht zwingend die komplette Symptomfreiheit voraussetzt. Der Fokus liegt auf den Fähigkeiten und Stärken der Person, die in der Krise evtl. eine Bedeutung, Chance zur Entwicklung erkannt hat und/oder einen neuen Sinn im eigenen Leben gefunden hat. Meist wird durch Akzeptanz ein Umgang mit schweren Erkrankungen ermöglicht. Ein nicht zu unterschätzender Faktor ist Selbsthilfe. Viele Menschen haben schon psychische Krisen erfahren, es ist kein Grund sich zu schämen deswegen - es ist o.k. Und: Genesung ist möglich!
Übrigens sind die wenigsten psychisch Kranken gewalttätig.
Ich stelle hier meine eigene Recoverygeschichte zum Download bereit.
Trialog

Im Trialog tauschen sich 3 Gruppen auf Augenhöhe aus:
Psychiatrie-Erfahrene/Betroffene bringen ihr Erfahrungswissen ein.
Angehörige/Bezugspersonen bringen ihre Perspektive als unterstützende und evtl. selbst Hilfe suchende Personen ein.
Profis/Fachleute bringen ihr Expertenwissen und ihre Berufserfahrung ein.
Alle können voneinander lernen und die Partizipation von Betroffenen wird gestärkt. Herausforderungen in einer psychischen Krise können gemeinsam besser bewältigt werden.
Ausgewählte Links




